Was kostet ein 24/7 Dorfladen?
Pauschale Preise gibt es nicht — aber klare Kostenfaktoren. Wir zeigen, was die Investition bestimmt und wie sich die Wirtschaftlichkeit einschätzen lässt.

Die Frage nach den Kosten ist verständlich — und lässt sich seriös nur individuell beantworten. Denn die Investition hängt stark von Standort und Konzept ab.
1. Bauform
Ein Laden im Bestand ist meist günstiger als ein Container-Store oder ein Neubau, weil vorhandene Flächen genutzt werden. Der Container-Store punktet mit schneller Verfügbarkeit, der Neubau mit maximaler Anpassung.
2. Technik
Zutrittssystem, Self-Checkout, Sicherheits- und Kühltechnik sind zentrale Investitionen — sie ermöglichen erst den langen, personalarmen Betrieb.
3. Sortiment und Erstausstattung
Regale, Kühlung und die erste Warenbestückung gehören zur Anfangsinvestition. Umfang und Frische-Anteil richten sich nach dem Bedarf vor Ort.
4. Laufender Betrieb
Zu den laufenden Kosten zählen Wareneinkauf, Energie, Miete oder Pacht, Wartung und die Servicezeiten mit Personal. Der digitale Betrieb hält den Personalanteil bewusst niedrig.
Eine grobe Ersteinschätzung liefert der Wirtschaftlichkeitsrechner. Für belastbare Zahlen erstellen wir eine individuelle Analyse — und prüfen gemeinsam mögliche Förderwege.
Fazit
Statt einer Pauschale gilt: Bauform, Technik, Sortiment und Betrieb bestimmen die Kosten. Wer den Standort analysieren lässt, erhält eine realistische Grundlage für die Entscheidung.
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